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BILORA – Kameras aus Kameras aus Radevormwald

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Ich bekam den Auftrag, mal was über alte Fotofirmen zu schreiben. Leica-, Zeiss Ikon- oder Rollei-Literatur gibt es ja zur genüge, also dachte ich mir schreibe mal was, über eine Firma die so bekannt nicht ist. Also BILORA aus Radevormwald.

Am 1. Februar 1909 wurde die Firma in Barmen-Rittershausen als Kürbi & Niggeloh gegründet. Neben Stativen wurden Notenständer, Hut- und Postkartenständer hergestellt. Im November 1911 erhielt das Unternehmen in Radevormwald die Baugenehmigung für ein neues Fabrikgebäude; dort ist bis heute der Firmensitz. Im Jahr 1919 erfolgte die Umbenennung in „Bilora“ (Der Name „Bilora“ besteht aus Teilen der Namen Kürbi Niggeloh Radevormwald). Mitte der dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts (1935) wurde die erste Kamera, die Bilora Box, hergestellt. Mit dem Ausbruch des 2. Weltkrieges (1939) erfolgte die Umstellung der Produktion auf „kriegswichtiges“ Material durch die Machthaber. Fortan wurden Antennen und Teleskopantennen hergestellt.

Nach dem 2. Weltkrieg wurden erst Luftpumpen und Strahlregler für Wasserhähne hergestellt. Die Kameraproduktion lief erst im Jahre 1946 wieder an. Im Jahr 1956 wurde die 1.000.000ste 6×9-Box hergestellt. In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden Kameras u.a. für Agfa, Zeiss Ikon und Yashica produziert.

In der Folge immer größerer Bedeutung von Kunststoff baute Bilora im Jahr 1965 eine eigene Kunststofffertigung und -verarbeitung auf. 1975 endete die Kameraproduktion; fortan lag der Fokus von Bilora in der Produktion von Stativen, Kamerazubehör und in der Kunststoffverarbeitung. Drei Jahre später wurde das Unternehmen um ein zweites Werk für die Kunststoffverarbeitung erweitert. Zuletzt wurde im Jahr 1991 dieses Werk auf über 4000 m² Produktionsfläche und 3500 m² Montage- und Lagerfläche erweitert.

Bilora, gibt es immer noch und ist heute ein Hersteller für Fotozubehör und Kunststoffteile.

Quellen: Wikipedia

Bis Bald Frank Neuhaus


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