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Fuji Finepix X100 S

Als ich die erste Ankündigung der X 100 S gelesen hatte, war ich etwas verwundert. Warum bringt Fuji eine neue Kamera auf den Markt wenn eigentlich nichts verändet wurde. Im Produkt Chart waren eigentlich keine nennenswerten Differenzen zu sehen. Ok, 16 MP statt 12 MP, doch zur Steigerung der Auflösung habe ich ein gespaltenes Verhältnis, da es für die meisten Anwendungen unerheblich ist und bei der Nachbearbeitung eher stört. So landete das Chart erst einmal in der Ablage. Die Fülle der Neuerscheinungen ist enorm groß und leider tummeln sich auf dem Markt so viele angebliche Knaller, dass leider manchmal Dinge untergehen, die eigentlich einer näheren Betrachtung bedürfen. Beim letzten Gespräch mit meinem Fuji-Vertreter kamen wir dann noch einmahl auf die X 100 S zu sprechen. Meine Frage nach dem Sinn der Neuauflage konnte er überhaubt nicht nachvollziehen. Und so beschäftigte ich mich dann doch eingehender mit dem Produkt.

Fakten:

  • X 100 Hybrid Sucher mit 1,44 M Bildpunkten
  • X 100 S Hybrid Sucher mit 2,35 M Bildpunkten
  • X 100 12,3 Megapixel CMOS Sensor
  • X 100 S 16.3MP APS-C X-Trans CMOS
  • X 100 HD 1280×720 24 Bilder/Sek.
  • X 100 S Full HD 1920 x 1080 60 Bilder/Sek.
  • Verbesserte manuelle Fokussierung durch schneller reagierenden Fokusring und Split-Bild Anzeige.
  • Neuartige Farbfilteranordnung zur Farbmoiré Unterdrückung, dadurch keine optische Tiefpassfilter notwendig.
  • Lens Modulation Optimizer. Damit versucht die X 100 S Auflösungsfehler des optischen Systems digital zu korrigieren, die durch das optische Phänomen der Beugung entstehen.

 

So langsam dämmerte es mir. Das ist der Sensor aus der X1 Pro und der Elektronische OLED Sucher der X-E1. Auch ein wichtiges Feature wie die manuelle Fokussierung wurde verbessert.Dann gibt es da noch eine Software namens „Lens Modulation Optimizer“. Damit versucht die X 100 S Auflösungsfehler des optischen Systems digital zu korrigieren, die durch das optische Phänomen der Beugung entstehen. Was der Sensor der X Pro 1 leistet ist mir aus eigener Erfahrung gut bekannt. Die Bildqualität ist schlicht der Hammer und muss sich vor wesentlich teuren und größeren Sensoren nicht verstecken. Mehr Auflösung im Sucher lasse ich mir immer gerne gefallen. Und die neue Software in der Kamera wird das Bild wohl nicht schlechter machen. Nun ja, das sind dicke Bretter die Fuji in anbetracht der UVP von 1199,- da bohrt.

Für wen ist die Kamera richtig:

Ambitionierte Fotografen im Gebiet der Architektur, Reportage und Street-Fotografie. Natürlich ist sie auch perfekt für den Nutzer geeignet, der klassische Bedienung und einen guten Sucher wünscht, und das mit kompromissloser Bildqualität.


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