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Leica M 60

„Das Bild im Kasten“  Schrieb der FAZ Redakteur Hans-Heinrich Pardey

Und das trifft es ganz schön.  Bei dieser Kamera ist nicht das spielen mit einem Digitalen Gadget angesagt, auch wenn es einem aus gründen des Preises vielleicht so vorkommt. Spielzeug oder Statussymbol für die oberen 2 % der Bevölkerung wurde auch gehetzt.  Ich schlisse mich dieser Diskussion nicht an sondern lasse Fakten sprechen.

1100 Gram Hand Made in Germany, und das wohl von der bekanntesten und renommiertesten Kamera Marke auf diesem Planeten. Eine Verarbeitungsqualität die von keinem anderen Hi-Tech Hersteller auch nur ansatzweise erreicht wird. Technisch entspricht Die Leica M 60 der Leica M Typ 204 doch Materialien und Design sind anders. Auch das Summilux 35mm 1,4 ASPH ist äußerlich anders gearbeitet als die Serien Modelle. Der 24MP Leica MAX Full-Frame CMOS Sensor lässt fotografisch gesehen nicht viele Wünsche mehr offen und das Summilux ist wohl das Universellste Objektiv  überhaupt. Selbst bei offener Blende ist die Abbildungsleistung  optimal, und trotz einem recht weiten Winkel  gibt es fast keine Verzeichnung.  Wen man im Leben nur eine Linse wählen dürfte würde es wohl diese sein. Das alles bekommt man bei einer normalen M Leica auch doch was unterscheidet Sie nun. Offensichtlich würde man jetzt natürlich sagen das Die Kamera kein Display hat. Das ist auch richtig aber eigentlich ehr die Folge der Idee die hinter der Kamera Steckt. Das weglassen wird wie vielen Orts behauptet nicht aus Understatement gründen gemacht, sondern dient einzig und allein dazu den Fotografen alle Ablenkung zu nehmen und Ihn an die wichtige Aufgabe der Bildkomposition zu binden.

Wer das fragwürdig findet ist einfach noch nicht reif für dieses Modell.

Mir ist bewusst, dass es natürlich ein Anachronismus ist

Autofokus: Nein

Zeitautomatik: Nein

Blendenautomatik: Nein

Displaygröße: Keins

Videofunktion: Nein

Weißabgleich: Nein

JPG: Nein


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