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Neuhaus Kolumne: Bilderflut – Unglück oder Segen

Noch nie wurde soviel fotografiert wie Heute, und es wird immer mehr. Die Technik ist einfach und vordergründig kostet es nichts. Ich kann mich noch gut erinnern, als mein Vater die erste Kamera erwarb. Eine Agfa-Clack von Foto Brell Köln. Natürlich durfte auch nur er die Kamera tragen und bedienen. Der Film und die Entwicklung waren so teuer, das man sich den Druck auf den Auslöser gut überlegen musste. Es war gut möglich, dass auf einem 12er Film, ein Sommerurlaub und auch noch das Weihnachtsfest festgehalten wurden. Ob die Bilder besser waren, mag ich nicht zu beurteilen, anders waren sie auf jeden Fall.

Heute hat man die Digitale in der Tasche, und außer dem Kaufpreis keine weiteren Kosten mehr. Von den besten Bildern macht man sich Abzüge, die auch noch nie so preiswert waren, alles andere landet auf der Festplatte. Ist das nun besser geworden? Ich denke es ist kein Unglück, sondern eine Chance, aus der Flut von Bildern einige wenige auszuwählen und sich immer wieder anzuschauen. Schlechte Fotos werden sich auch nicht durchsetzen, nur die Auswahl ist einfach größer.


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